Viele Personen, die eine eigene Wohnung zum Vermieten haben, befanden sich einmal in solcher Situation, wenn sie sich vor den sogenannten Mietausfällen Angst fürchteten. Daher suchen die Wohnungs- oder Hausbesitzer irgendwelche Methoden, um sich gegen solche Situationen zu versichern. Eine der Möglichkeit ist dabei die Mietausfallversicherung, die spezielle Versicherungsunternehmen angeboten wird-
Aus rechtlichen Sichtpunkt sind unter dem Begriff „Mietausfälle“ die bei dem Vermieter aufgrund eines Mietverhältnisses entstandenen Forderungsausfälle zu verstehen. In dem Mietvertrag werden Mieten vertraglich vereinbart. Der Mietausfall ist also eine (negative) Differenz zwischen den erwarteten und tatsächlich erhaltenen Mieten. In manchen Situationen werden auch Zahlungsverzögerungen zum Mietausfall gerechnet besonders, wenn es eine Wahrscheinlichkeit von Nachzahlungen und kalkulierten Zinsverlusten entsteht.
Es gibt viele Gründe für eventuelle Mietausfälle. Manche sind auf die Bonität des Mieters zurückzuführen besonders, wenn dieser trotz einer Vertragsverpflichtung die Miete nicht bezahlt. Andere beziehen sich auf die Mietsache vor allem, wenn ihrer Zustand den Mieter zu einer Mietminderung berechtigt. Wenn der Mieter rückständige oder ausbleibende Mietzahlungen hat, dann sind die Ursachen dafür auf folgenden Situationen zurückzuführen: die Verschuldung des Mieters, seine Arbeitslosigkeit, seine Familienprobleme (z. B. Scheidung oder Trennung), hohe Lebenskosten gestiegene Energiepreise (Energie, Verpflegung od. Wasserverbrauch). Mit den Mietausfällen ist der Begriff von den sogenannten Mietnomaden zu verbinden. Einerseits sind derartige Personen meistens zahlungsfähig. Anderseits entrichten sie vorsätzlich keine Miete. In mehreren Fällen hinterlassen die Mietnomaden die Wohnung in einem vernachlässigten Zustand.
Das Verhalten des Vermieters kann auch zu Mietausfällen führen. Wenn das Gebäude durch Sturm, Feuer, Blitz, Hagel oder auslaufendes Leitungswasser erlitt, dann kann der Mieter von dem Vermieter die Wiederherstellung der gemieteten Räume verlangen. In solchen Situationen stellt er daher seine Mietzahlungen ein oder reduziert sie. Auch wegen unterlassener Wartung der Mietsache (Haus, Wohnung, Raum) kann den Mietausfall hervorrufen, weil sie zur Einschränkung der Mietsache führt. Das Recht zur Mietminderung ist also auf die vertraglichen Leistungen des Vermieters zu beziehen.

Vor der Vermietung sollte man vor allem die Bonität des Mieters überprüfen. Auf dem Markt gibt es sogar spezielle Firmen, die solche Leistungen anbieten. Ein nächster Schritt kann der Abschluss einer Mietausfallversicherung sein, die ein effektiver Schutz gegen die eventuellen Mietausfälle ist. Der Mechanismus solch einer Versicherung ist nicht besonders kompliziert: Kommt es zu einem Mietausfall vor und zahlt der Mieter seine vertragsgemäße Miete nicht, so kann der Vermieter dem Mieter gegenüber Forderungen stellen. Der Vermieter ist in solcher Situation durch die Mietausfallversicherung geschützt. Bei vermietsicher.de kann man alle diese Leistungen nutzen.